Neue Lernlandschaft an der Freundallee
Mit dem zusätzlichen Standort an der Freundallee erhält die Alice Salomon Schule Hannover dringend benötigte Unterrichtsflächen. Das in den 1950er Jahren als Bürobau errichtete Stahlbetongebäude wurde dafür grundlegend neu strukturiert und in eine zeitgemäße Lernumgebung transformiert.
Für rund 540 Schülerinnen und Schüler der berufsbildenden Schule für Gesundheit und Soziales entstand so eine moderne Lernumgebung mit dem Ziel, die starre Struktur klassischer Klassenräume aufzubrechen und durch offene, vernetzte Lernlandschaften zu ersetzen.
Konzeption und Innenarchitektur des Umbaus verantworteten Remke Partner für die Region Hannover als Schulträgerin.
Zentrales Werkzeug der Planung war ein planungs- und baubegleitend durchgeführter Partizipationsprozess mit allen beteiligten Akteuren. Das Ergebnis sind zusammenhängende Clusterstrukturen mit offenen Lernbereichen, die den Unterricht über den Klassenraum hinaus erweitern.
Sie sind als rhythmisierte Raumabfolgen organisiert, die unterschiedliche Lernformen ermöglichen und gezielt zwischen Kommunikation und Konzentration unterscheiden. Offene Bereiche mit Marktplatzcharakter fördern Austausch und gemeinsames Arbeiten, während ruhigere Zonen Rückzug und fokussiertes Lernen unterstützen. Als Differenzierungsbereiche sind sie integraler Bestandteil des Konzepts. Mit wandorientierten Arbeitsplätzen, offen gestalteten Aufenthaltszonen sowie maßgeschneiderten Einbauten bieten sie eine hohe räumliche Qualität und werden selbstverständlich in den Unterricht einbezogen. Gleichzeitig fungieren sie als Orte des informellen Lernens und des Austauschs über den Unterricht hinaus. Ergänzt werden die festen Einbauten durch ein vielfältiges Angebot an losem Mobiliar im „Chaosprinzip“, das die Nutzungsmöglichkeiten der Lernlandschaften erweitert und unterschiedliche Arbeits- und Unterrichtsformen unterstützt.
Das Konzept des „Neuen Lernens“ wird durch eine warme Atmosphäre und den Einsatz nachhaltiger, authentischer Materialien unterstützt. Ein Linoleumboden in der CI Farbe der Schule sowie ein etagenweises Farbkonzept in Rosa, Gelb und Grün schaffen Orientierung und Identität.
Die Umnutzung zeigt, wie durch eine mit dem Bestand umgehende Planung, partizipative Prozesse und eine Haltung der gestalterischen Angemessenheit aus einem Bürogebäude ein zukunftsfähiger Bildungsraum entstehen kann.

Foto: Frank Schinski

Foto: Frank Schinski

Foto: Frank Schinski

Foto: Frank Schinski

Foto: Frank Schinski

Foto: Frank Schinski

Foto: Frank Schinski

Foto: Frank Schinski

Foto: Frank Schinski

Foto: Frank Schinski
Neue Lernlandschaft an der Freundallee
Mit dem zusätzlichen Standort an der Freundallee erhält die Alice Salomon Schule Hannover dringend benötigte Unterrichtsflächen. Das in den 1950er Jahren als Bürobau errichtete Stahlbetongebäude wurde dafür grundlegend neu strukturiert und in eine zeitgemäße Lernumgebung transformiert.
Für rund 540 Schülerinnen und Schüler der berufsbildenden Schule für Gesundheit und Soziales entstand so eine moderne Lernumgebung mit dem Ziel, die starre Struktur klassischer Klassenräume aufzubrechen und durch offene, vernetzte Lernlandschaften zu ersetzen.
Konzeption und Innenarchitektur des Umbaus verantworteten Remke Partner für die Region Hannover als Schulträgerin.
Zentrales Werkzeug der Planung war ein planungs- und baubegleitend durchgeführter Partizipationsprozess mit allen beteiligten Akteuren. Das Ergebnis sind zusammenhängende Clusterstrukturen mit offenen Lernbereichen, die den Unterricht über den Klassenraum hinaus erweitern.
Sie sind als rhythmisierte Raumabfolgen organisiert, die unterschiedliche Lernformen ermöglichen und gezielt zwischen Kommunikation und Konzentration unterscheiden. Offene Bereiche mit Marktplatzcharakter fördern Austausch und gemeinsames Arbeiten, während ruhigere Zonen Rückzug und fokussiertes Lernen unterstützen. Als Differenzierungsbereiche sind sie integraler Bestandteil des Konzepts. Mit wandorientierten Arbeitsplätzen, offen gestalteten Aufenthaltszonen sowie maßgeschneiderten Einbauten bieten sie eine hohe räumliche Qualität und werden selbstverständlich in den Unterricht einbezogen. Gleichzeitig fungieren sie als Orte des informellen Lernens und des Austauschs über den Unterricht hinaus. Ergänzt werden die festen Einbauten durch ein vielfältiges Angebot an losem Mobiliar im „Chaosprinzip“, das die Nutzungsmöglichkeiten der Lernlandschaften erweitert und unterschiedliche Arbeits- und Unterrichtsformen unterstützt.
Das Konzept des „Neuen Lernens“ wird durch eine warme Atmosphäre und den Einsatz nachhaltiger, authentischer Materialien unterstützt. Ein Linoleumboden in der CI Farbe der Schule sowie ein etagenweises Farbkonzept in Rosa, Gelb und Grün schaffen Orientierung und Identität.
Die Umnutzung zeigt, wie durch eine mit dem Bestand umgehende Planung, partizipative Prozesse und eine Haltung der gestalterischen Angemessenheit aus einem Bürogebäude ein zukunftsfähiger Bildungsraum entstehen kann.

Foto: Frank Schinski

Foto: Frank Schinski

Foto: Frank Schinski

Foto: Frank Schinski

Foto: Frank Schinski

Foto: Frank Schinski

Foto: Frank Schinski

Foto: Frank Schinski

Foto: Frank Schinski

Foto: Frank Schinski
Remke Partner Architektur. Innenarchitektur.